Ich möchte versuchen, Sie zu überzeugen, dass es Gottes oberstes Ziel ist,
Gott zu verherrlichen und sich für immer an sich selbst zu erfreuen. Oder um es
anders auszudrücken: das Hauptziel Gottes ist es, sich daran zu erfreuen, sich
selbst zu verherrlichen.
Der Grund, warum dies seltsam klingen mag ist, dass wir einen Hang dazu
haben, vertrauter mit unseren Pflichten als mit Gottes Absichten zu sein. Wir
wissen, warum wir existieren – um Gott zu verherrlichen und uns für immer an ihm
zu erfreuen. Aber warum existiert Gott? Was soll er lieben mit seinem ganzen
Herzen, seiner ganzen Seele, seinem Gemüt und all seiner Kraft? Wen soll er
anbeten? Oder wollen wir ihm diese höchste Freude verweigern? Es ist sehr
entscheidend, wem Gott letzendlich verpflichtet ist!
Wenn Sie meine vier Söhne fragen würden: "Was ist das Wichtigste für deinen
Vater?" und sie würden sagen: "Ich weiß es nicht", dann wäre ich sehr
enttäuscht. Aber wenn sie sagen würden: "Das interessiert mich nicht", wäre ich
am Boden zerstört – und verärgert. Es sollte einem Sohn wichtig sein, was sein
Vater als wichtig betrachtet. Es sollte uns sehr interessieren, wofür Gott sich
hingibt von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Gemüt und ganzer Kraft. Was ist
der Impuls, der den Allmächtigen treibt? Was verfolgt er in all seinen
Plänen?
Gott lässt uns in dieser Angelegenheit nicht raten. Er beantwortet diese
Frage an jedem Punkt der Heilsgeschichte, von der Schöpfung bis zur Vollendung.
Lasst uns einige Höhepunkte betrachten, um zu verstehen, was er sagt.
Warum erschuf uns Gott? Jes 43,6-7: "Bring meine Söhne von fernher und meine
Töchter vom Ende der Erde, jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich
zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe!" (Rev.
Elberfelder)
Warum erwählte Gott ein Volk für sich selbst und machte Israel zu seinem
Eigentum? Jer 13,11: "Denn ebenso wie der Hüftschurz sich an die Hüften eines
Mannes anschließt, so hatte ich das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda an
mich angeschlossen, spricht der HERR, damit sie mir zum Volk und zum Ruhm und
zum Preis und zum Schmuck seien;" (Rev. Elberfelder)
Warum errettete Gott sie aus der Knechtschaft Ägyptens? Ps 106, 7-8: "Unsere
Väter in Ägypten begriffen nicht deine Wunder, sie gedachten nicht der Menge
deiner Gnadenerweise, sie waren widerspenstig am Meer, am Schilfmeer. Aber er
rettete sie um seines Namens willen, um seine Macht kundzutun." (Rev.
Elberfelder)
Warum verschonte sie Gott wieder und wieder in der Wüste? Hes 10,14: "Aber
ich handelte gnädig um meines Namens willen, damit er nicht entweiht würde vor
den Augen der Nationen, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte." (Rev.
Elberfelder)
Warum verwarf Gott sein Volk nicht, als es Ihn als König zurückwies und nach
einem König bat, wie ihn die Nationen haben? 1. Sam 12,20-22: "Ihr habt zwar all
dieses Böse begangen, doch hört nicht auf, dem HERRN nachzufolgen, und dient dem
HERRN mit eurem ganzem Herzen! Und weicht nicht ab und folgt nicht den nichtigen
Götzen nach, die nichts nützen und nicht erretten können, weil sie nichtig sind!
Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht
verlassen."
Warum benutzte Gott seine souveräne Macht, um sein Volk aus dem Exil zurück
zu bringen, nachdem er vier sündige Generationen gestraft hat? Jes 48,9+11: "Um
meines Namens willen halte ich meinen Zorn zurück, und um meines Ruhmes willen
bezähme ich mich dir zugute, um dich nicht auszurotten. Um meinetwillen, um
meinetwillen will ich es tun – denn wie würde mein Name entweiht werden! – und
meine Ehre gebe ich keinem andern." (Rev. Elberfelder)
Hes 36, 22-23.32 sagt es so: "So spricht der Herr, HERR: Nicht um euretwillen
handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr
entweiht habt unter den Nationen, zu denen ihr gekommen seid. Und ich werde
meinen großen, unter den Nationen entweihten Namen heiligen, den ihr mitten
unter ihnen entweiht habt. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR
bin, spricht der Herr, HERR, wenn ich mich vor euren Augen als heilig erweise.
Nicht um euretwillen tue ich es, spricht der Herr, HERR, das sollt ihr wissen:
Schämt euch und werdet beschämt von euren Wegen, Haus Israel!" (Rev.
Elberfelder)
Warum kam der Sohn Gottes auf die Erde und zu seiner entscheidenden Stunde?
Joh 17,1: "Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der
Sohn dich verherrliche" (Rev. Elberfelder) Eine unbeschreibliche Verschwörung
mit dem Ziel, die Gottheit in der ganzen Heilsgeschichte zu verherrlichen!
Und warum wird Jesus am großen Tag der Vollendung wiederkommen? 2. Thes
1,9+10: "sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und
von der Herrlichkeit seiner Stärke, wenn er kommt, um an jenem Tag in seinen
Heiligen verherrlicht und in all denen bewundert zu werden, die geglaubt haben."
(Rev. Elberfelder)
Vom Anfang bis zum Ende ist die treibende Kraft im Herzen Gottes die Suche
danach, für seine Herrlichkeit gepriesen zu werden. Von der Schöpfung bis zur
Vollendung gilt seine letztendliche Verpflichtung sich selbst allein. Sein
unveränderliches Ziel in allem, was er tut, ist, die Ehre seines Namens groß zu
machen und für seine Gnade und Macht bewundert zu werden. Er ist unendlich
eifersüchtig, wenn es um seinen Ruf geht. "Um meinetwillen, um meinetwillen will
ich es tun" sagt der Herr. "Meine Ehre gebe ich keinem andern." (Rev.
Elberfelder)
Meine Erfahrung beim Predigen und Lehren ist, dass amerikanische Evangelikale
diese Wahrheit mit einiger Skepsis aufnehmen, wenn sie sie überhaupt aufnehmen.
Keiner meiner Söhne brachte jemals ein Sonntagsschulpapier mit nach Hause mit
dem Stundentitel: "Gott liebt sich selbst mehr als er dich liebt." Aber das ist
zutiefst wahr; und so wächst Generation um Generation Evangelikaler mit der
Vorstellung auf, sie selbst wären das Zentrum von Gottes Universum.
Ich vermute, das die große Mehrheit von Ihnen Gott nicht seinen Platz im
Zentrum des Universums streitig machen will. Aber Sie haben vielleicht zwei ganz
andere Einwände, die sich dagegenstellen, Gott so selbst-zentriert
darzustellen.
Einer ist, dass wir Leute nicht mögen, die so handeln. Und der andere ist,
das die Bibel lehrt, dass wir so nicht handeln dürfen. Ich möchte versuchen,
diese beiden Einwände zu beantworten, und dabei hoffe ich, Ihnen auch zeigen zu
können, warum Gottes Hingabe an seine eigene Ehre so unermesslich wichtig für
Ihr Leben ist.
Wir mögen einfach keine Leute, welche sehr in ihr eigenes Können verliebt zu
sein scheinen, oder in ihre eigene Kraft oder ihr eigenes Aussehen. Wir mögen
keine Gelehrten, die ihr spezielles Fachwissen zur Schau stellen oder die uns
ihre ganzen letzten Veröffentlichungen und ihre Dozentenstellen aufzählen. Wir
mögen keine Geschäftsleute, die immer wieder erzählen, wie scharfsinnig sie
ihren Haufen Geld investiert haben und wie sie wirklich an der Spitze des
Marktes stehen, indem sie niedrig einsteigen und jedes Mal hoch aussteigen. Wir
mögen keine Kinder, die anderen Stunde um Stunde immer eine Nasenlänge voraus
sein wollen. Außer, wir sind selbst so jemand, lehnen wir doch Frauen und Männer
ab, die sich nicht zweckmäßig, einfach und harmlos kleiden, sondern nach dem
letzten Schrei. Sie machen es, damit man von ihnen denkt, sie seien in oder cool
oder trendy oder was auch immer die Welt diese Woche sagt, wie du aussehen
solltest.
Warum mögen wir das alles nicht? Ich denke, es liegt daran, dass all diese
Leute nicht authentisch sind. Sie sind, was Ayn Rand "second-handers" nannte.
Sie leben nicht von der Freude, die dadurch kommt, dass sie das erreichen, was
sie um seiner selbst willen schätzen. Stattdessen leben sie "second-hand" von
dem Lob und den Komplimenten anderer. Wir bewundern keine "second-handers"; wir
bewundern Leute, die gelassen und sicher genug sind, dass sie nicht das
Bedürfnis haben, ihre Schwächen stützen und ihre Defizite kompensieren zu
müssen, indem sie nach so vielen Kompli-menten wie möglich trachten.
Es ist deshalb logisch, dass jede Lehre, die Gott in die Kategorie eines
"second-handers" steckt, Christen verdächtig ist. Und für viele scheint diese
Lehre, dass Gott Lobpreis sucht, bewundert werden will und Dinge um seines
eigenen Namens willen tut, Gott tatsächlich in diese Kategorie zu stecken. Aber
sollte sie das? Eins können wir mit Sicherheit sagen: Gott ist nicht schwach und
hat keine Defizite. "Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge!"
(Röm 11,36 / Rev Elberfelder)
Er war immer. Alles was existiert, verdankt ihm seine Existenz und kann ihm
so nichts hinzutun, was nicht schon von ihm fließt. Das ist es einfach, was es
heißt, Gott und nicht eine Kreatur zu sein. Deshalb kann es nicht sein, dass
Gottes Eifer, seine eigene Ehre zu suchen und von den Menschen gepriesen zu
werden, von seinem Bedürfnis herrührt, Schwächen zu stützen oder einige Mängel
zu kompensieren. Er mag – oberflächlich betrachtet – in der Kategorie eines
"second-handers" sein. Aber er ist nicht so wie sie, und die oberflächliche
Ähnlichkeit muss anders erklärt werden. Es muss ein anderes Motiv geben, dass
ihn dazu veranlasst, den Lobpreis seiner Herrlichkeit zu suchen.
Es gibt einen anderen Grund aus der Erfahrung, warum wir diejenigen nicht
mögen, die ihre eigene Ehre suchen. Es ist nicht nur, dass sie nicht authentisch
sind, indem sie Schwachheit und Defizite zu verbergen versuchen, sondern auch,
dass sie lieblos sind. Sie sind so besorgt um ihr eigenes Image und Lob, dass
sie sich kaum darum kümmern, was anderen passiert. Diese Beobachtung führt uns
zu der biblischen Ursache, warum es anstößig für Gott zu sein scheint, seine
eigene Ehre zu suchen. 1. Kor 13,5 sagt: "Die Liebe sucht nicht das Ihre." (Rev.
Elberfelder) Nun, dies scheint in der Tat ein Problem zu schaffen, denn wenn
Gott es zu seinem höchsten Ziel macht, dass er geehrt und gepriesen wird – wie
ich denke, dass es die Schrift klar lehrt – wie kann er dann lieben? Denn "Liebe
sucht nicht das Ihre." "Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun [...]
und meine Ehre gebe ich keinem andern." (Jes 48,11 /Rev. Elberfelder). Aber wenn
Gott ein Gott der Liebe ist, dann muss er für uns sein. Ist Gott für uns oder
für sich selbst?
Hier ist die Antwort, von der ich Sie überzeugen möchte: Weil Gott
einzigartig ist als das herrlichste aller Wesen und völlig selbst-genügsam, muss
er für sich selbst sein, wenn er für uns ist. Wenn er sein Ziel der
Selbsterhöhung aufgeben würde, wären wir die Verlierer. Sein Ziel, selbst
gepriesen zu werden, und sein Ziel, seinem Volk Freude zu geben, ist ein Ziel.
Sie stehen oder fallen zusammen. Ich denke, wir werden dies sehen, wenn wir die
folgende Frage stellen: Mit Blick auf Gottes unendlich bewundernswerter
Schönheit, Macht und Weisheit, was würde seine Liebe zu einem Geschöpf
beinhalten? Oder anders ausgedrückt: Was könnte Gott uns zu genießen geben, was
ihn als meist liebend zeigen würde? Es gibt nur eine mögliche Antwort, nicht
wahr? SICH SELBST! Wenn Gott uns das Beste und Erfüllendste geben würde, dann
müsste er, wenn er uns vollkommen liebte, uns nicht weniger als sich selbst
anbieten zur Betrachtung und zur Gemeinschaft und zur Freude. Ps 16,11: "Fülle
von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten
immerdar." (Rev. Elberfelder)
Das war genau seine Absicht, seinen Sohn zu senden. Eph 2,18 sagt, dass
Christus kam, dass wir "durch einen Geist den Zugang zum Vater" (Rev.
Elberfelder) haben. Und 1. Petr 3,18 sagt: "Denn es hat auch Christus einmal für
Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe."
(Rev. Elberfelder) Gott will uns das Beste geben – nicht Ansehen, Reichtum oder
gar Gesundheit in diesem Leben, sondern eine voll aufgeblühte Vision von und
Gemeinschaft mit ihm selbst.
Nun sind wir am Rand dessen, was für mich eine große Entdeckung war und die
Lösung unseres Problems ist. Um höchst zu lieben muss Gott uns das geben, was
das Beste für uns ist und uns am meisten erfreut; er muss sich uns selbst geben.
Aber was machen wir, wenn uns etwas gegeben oder gezeigt wird, was vortrefflich
ist, etwas, was wir genießen? Wir preisen es. Wir preisen kleine neue Babys, die
es fertig bringen, nicht völlig verbogener Gestalt auf die Welt zu kommen. "Oh,
sieh dir diesen süßen runden Kopf an; und all das Haar; und seine Hände – sind
sie nicht groß!" Wir preisen das Gesicht des Geliebten nach einer langen
Abwesenheit. "Deine Augen sind wie der Himmel; dein Haar ist wie Seide; oh, du
bist so schön für mich." [...] Wir preisen die Bäume im Herbst.
Aber die große Entdeckung, die ich mit der Hilfe von C.S. Lewis und Jonathan
Edwards machte, war nicht nur, dass wir preisen, was wir genießen, sondern dass
dieser Lobpreis der Höhepunkt der Freude selbst ist. Er ist nicht später
angehängt; er ist Teil der Freude. Hört darauf, wie Lewis diese Einsicht in
seinem Buch über die Psalmen beschreibt:
"Aber der offensichtlichste Tatbestand über Lobpreis – Gottes oder anderes –
entging mir seltsamerweise. Ich dachte davon im Kategorien von Komplimenten,
Zustimmung oder Ehrerbietung geben. Ich hatte nie bemerkt, dass jeder Genuss
spontan überfließt in Lobpreis, außer [...], Schüchternheit oder die Angst
andere zu langweilen wird absichtlich eingebracht, um es zu kontrollieren. Die
Welt erschallt voll von Lobpreis – Liebende preisen ihre Geliebte, Leser ihren
Lieblingsschriftsteller, Spaziergänger preisen die Landschaft, Spieler preisen
ihr Lieblingsspiel – Lobpreis des Wetters, des Weines, der Speisen, der
Schauspieler, der Pferde, der Colleges, der Länder, der historischen
Persönlichkeiten, der Kinder, der Berge, seltener Briefmarken, seltener Käfer,
manchmal sogar Politiker und Gelehrter... Meine ganze, mehr allgemeine
Schwierigkeit mit dem Lobpreis Gottes hing ab von meiner absurden Einstellung,
im Hinblick auf den höchst Wertvollen das zu verleugnen, was wir gerne tun, was
wir tatsächlich nicht abstellen können zu tun über sonst alles, was wir
wertschätzen.
Ich denke, wir haben Freude daran, das zu preisen, was wir genießen, weil der
Lobpreis nicht nur ausdrückt, sondern den Genuss vervollständigt; es ist seine
dazu bestimmte Vollendung. Es ist keine Sache von Komplimenten, dass Liebende
sich gegenseitig immer wieder sagen, wie schön sie seien; die Freude ist
unvollständig, bis sie ausgedrückt ist." (Reflections on the Psalms, pp.
93-95)
Da ist der Schlüssel: Wir preisen, was wir genießen, weil die Freude
unvollständig ist, bis sie im Lobpreis ausgedrückt ist. Wenn wir nicht davon
sprechen dürften, was wir wertschätzen, und das zu loben, was wir lieben und
preisen, was wir bewundern, dann wäre unsere Freude nicht vollkommen.
Jonathan Edwards sagt: "Freude ist ein wichtiger Bestandteil beim
Lobpreis…Lobpreis ist das fröhlichste Werk in der Welt." Deshalb, wenn Gott
wirklich für uns ist, wenn er uns das Beste geben und unsere Freude vollkommen
machen wollte, müsste er es sich zum Ziel machen, unseren Lobpreis für sich
selbst zu gewinnen. Nicht weil er es nötig hat, seine Schwächen in sich selbst
zu stützen oder seine Defizite kompensieren zu müssen, sondern weil er uns liebt
und die Fülle unserer Freude sucht, die nur darin gefunden werden kann, ihn zu
erkennen und zu preisen, das schönste aller Wesen.
Gott ist das einzige Lebewesen im ganzen Universum, für den
Selbst-Zentriertheit oder das Streben nach seiner eigenen Ehre der höchste Akt
der Liebe ist. Für ihn ist Selbst-Erhöhung die höchste Tugend. Wenn er alle
Dinge tut "zum Preis seiner Herrlichkeit", bewahrt er uns und bietet uns das
einzige in der ganzen Welt an, was unsere Sehnsüchte stillen kann. Gott ist für
uns, und deshalb war er, ist er jetzt und wird immer zuerst für sich selbst
sein. Ich flehe Sie an, sich nicht zu ereifern über die Selbstsucht Gottes in
seiner eigenen Zuneigung, sondern sie zu erleben als Quelle unendlicher
Freude.
©Desiring God
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